Acer Iconia ab April erhältlich
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Acer Iconia ab April erhältlich

Mit der Iconia Reihe will Acer sich im Tabletmark etablieren, und die ersten beiden Geräte machen einen durchaus ordentlichen Eindruck. Doch was verbirgt sich hinter dem Iconia Label?

Iconia steht bei Acer für (Multi)Touchgeräte, die sich sehr intuitiv bedienen lassen, und gleichzeitig durch ihre technischen Daten glänzen können. Mit dem W500 und dem A500 geht Acer in die erste Runde, und wird sich gleich auf zwei sehr differenzierten Märkten behaupten müssen. So steht das W500 für Windows, während das A im Name auf die Android Abstammung hinweißt. In den identischen Gehäusen befindet sich aber erheblich unterschiedliche Hardware was eventuell zu Verwirrung führen könnte. Aber fangen wir ganz von vorne an, und zwar mit dem Gehäuse beziehungsweise dem Display:

In der Iconia Hülle steckt ein 10.1 Zoll großer multitouchfähiger Bildschirm, der stromsparend über LEDs augeleuchtet wird. Ebenfalls identisch ist die unverbindliche Preisempfehlung von 449 englischen Pfund, was derzeit rund 500€ entspricht.

Unter der Haube bietet das Windows 7 betriebene Iconia W500 einen AMD C-50 Fusion Prozessor, dessen zwei Kerne je 1GHz schnell takten. Die Grafikbeschleunigung übernimmt die in den Prozessor integrierte AMD Radeon HD 6320, die  im Gegensatz zur Atomkonkurrenz auch Flash und HD Material zu beschleunigen weiß. Der Arbeitsspeicher ist mit 2GB für ein solches Gerät ausreichend dimensioniert, während die Solid State Disk (SSD) mit 32GB schon recht knapp ausfällt. Weiter bietet das Gerät USB 2.0, HDMI und einen Lagesensor, um den Bildschirm entsprechend anzupassen. Aber kommen wir zu den Funkschnittstellen: Wlan Draft-N ist in der Basisversion enthalten, die 3G Version kostet 529 Pfund, während eine 3G Version samt Tastaturdock gleich mit 579 Pfund zu Buche schlägt.

Für die Laufzeit ist ein 3 zelliger Lithium Ionen Akku zuständig, der eine noch unbekannte Laufzeit erbringt. Entsprechend des Stromverbrauchs dürfte diese bei rund 6 Stunden liegen, je nach Helligkeit und Belastung.

Die Androidversion des Iconia Tab, das unter dem Namen Iconia A500 vermarktet wird, kommt gänzlich anders daher. Im liegt ein Nvidia Tegra2 Prozessor zu Grunde, der zwar auch zwei 1GHz schnelle Kerne bietet, jedoch nicht Windows kompatibel ist. Der Arbeitsspeicher für den Androiden ist mit einem Gigabyte nur halb so groß, aber für Android schon sehr groß dimensioniert. Bei der SSD greift man auf das selbe 32GB Modell zurück, allerdings dürfte der Nutzer deutlich mehr Platz selbst nutzen, da Windows im Gegensatz zum smarten Android schnell auf 15-20 GB anwächst. Gefunkt wird bei dem Androidmodell über Wlan und Bluetooth, allerdings dürfte ein schwächeres Funkmodul verbaut sein, was sich auf die Geschwindigkeit und Reichweite auswirken könnte. Während eine 5 Megapixel Kamera mit Gesichtserkennung auf der Rückseite das Bild abrundet, findet sich auf der Vorderseite ein 2MP kleines Modell für Videotelefonie, welches auch eventuell bei dem Windowspendaten zum Einsatz kommen könnte. Bei der Androidversion greift man auf die Tabletversion Honeycombversion 3.0 zurück, deren Quelltext noch nicht veröffentlicht wurde. Somit sind eigene Anpassungen Acer bisher verwehrt geblieben, allerdings gäbe es eine Möglichkeit diese später nachzureichen. Der Akku des Android ist mit 3260mAH kleiner als der des Windows Tablets, dürfte aber gleiche oder gar bessere Laufzeiten erreichen.

Erhältlich sind die Geräte bei uns ab dem 8. April, und ab sofort bei Amazon vorbestellbar.

Quelle: TechConnect Magazine

0 0 12560 28 März, 2011 Acer, Tablets März 28, 2011

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