Review: ASUS eeePad Transformer
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Review: ASUS eeePad Transformer

Update 2: Unser Review zum ASUS EeePad Transformer Prime findet sich hier

Update: Mittlerweile ist auch der Nachfolger, nämlich das Transformer Prime erschienen. Für Unboxing, Video-Reviews und mehr hier klicken!

Seit nun einem Monat bin ich stolzer Besitzer des ASUS Transformer Pads. Und seit 14 Tagen nun auch inkl. Dockingstation. Mein Fazit ist grundsätzlich extrem positiv. Durch das Verbinden von Netbook und Tablet ist es ASUS gelungen einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Computers zu setzen. Hier mein Review!

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Endlich ist es soweit, das lang ersehnte Paket kommt bei mir zuhause an. Natürlich komme ich an diesem Tag erst um 11 Uhr abends nach hause und muss am nächsten morgen wieder um 6 Uhr aufstehen. Doch dies hindert mich natürlich nicht das Paket sogleich zu öffnen und die ersten Tests zu machen.
Der Transformer kommt in einer edlen Verpackung:

Nach dem Öffnen muss ich das Tablet natürlich zuerst einmal an den Strom anschliessen. Dies wird beim Transformer über ein Adapterkabel, welches vom Transformer Lade- und Dockanschluss zu USB konvertiert, gemacht. Mit dabei ist noch ein Strom zu USB Netzadapter.
Nach dem Aufstarten, dem Einrichtungsassistenten und dem einrichten der WLAN Verbindung kommt sogleich die Meldung, dass ein Systemupdate zur Verfügung steht. Android 3.1 ist bereit! Natürlich führe ich das Update sogleich aus.

Nach dem Update schaue ich mir das Gerät etwas genauer an. Hier erlebe ich die erste kleine Enttäuschung. Ohne Dockingstation verfügt der Transformer über keinen USB Anschluss. Ansonsten ist alles vorhanden: MicroSD Slot, mini HDMI Anschluss, 3.5mm Kopfhörerbuchse und die beiden Kameras.
Auf den ersten Blick scheint die neue Version des Betriebssystems von Android sehr ausgeklügelt, ausgereift und gut auf Tablet PCs optimiert. Die Oberfläche läuft dank des Nvidia Dual-Core Prozessors sehr flüssig.

Zwei Wochen später, Freitagabend, ich komme nach hause und sehe wieder ein Packet der Grösse des ASUS Transformers im Briefkasten. Und tatsächlich, es ist die Dockingstation. Die Verpackung hat die gleiche Grösse und sieht beinahe gleich aus wie die des Tablets.

Nun ist es soweit. Das Tablet transformiert sich in einen Netbook mit Touchscreen. Et voila, nun gehören zwei USB Host Anschlüsse und ein MMC/SD Kartenleser zu der Ausstattung des Transformers. Durch den zweiten Akku der in der Tastatur verbaut ist verlängert sich die Akkulaufzeit von 8 auf 16 Stunden. Wo gibt es etwas vergleichbares?
Wer schon einmal mit einem Netbook gearbeitet hat findet sich mit der Tastaturgrösse schnell zurecht. Neben den Standarttasten verfügt diese Tastatur über einen Home-, Search- und Settingsbutton. Und über der Zahlenreihe finden anstelle der F1-F12 Tasten diverse Shortcut Tasten ihren Platz. Da gibt es einen Wifi-, Bluetooth-, Helligkeits-, Screenshot-, Browser-, Lautstärken-,  Musicplayer- und Sperrbutton. Was mir noch fehlt ist ein Knopf für das Switchen zwischen den Apps und einen Menubutton.

Neben der Tastatur verfügt die Dockingstation über ein Touchpad wie man es von einem Laptop her kennt. Dieses hat mit am meisten erstaunt. Sobald das Tablet angedockt ist und ich mit dem Finger über das Touchpad fahre erscheint ein Mauszeiger, wie wir ihn von Windows her kennen, auf dem Bildschirm. Nun kann ich den Transformer sowohl mit der Maus als auch über den Touchscreen bedienen. Jedoch funktionieren auch Gesten wie mit zwei Fingern scrollen. Ob nach links und rechts oder nach oben und unten, funktioniert alles. Dies ist vor allem im Browser genial.
Nun möchte ich den USB Host Anschluss etwas genauer unter die Lupe nehmen. Als erstes schliesse ich meinen USB Stick an (FAT32 formatiert). Sofort erscheint eine Meldung „Preparing external storage“ (habe als Systemsprache Englisch eingestellt) und auch im Filebrowser erscheint unmittelbar der Memory Stick. Ich kopiere Daten hin und her, ohne Probleme. Das gleiche bei meiner 640GB grossen externen Harddisk (FAT32 formatiert). Was der Transformer nicht erkennt ist mein externes DVD Laufwerk. Schade, jedoch existiert meines Wissens sowieso keine Software, die mit CDs oder DVDs umgehen könnte. Als letztes schliesse ich noch mein Natel mit USB an, und auch dieses wird ohne Probleme erkannt. Auch der Akku lädt sich auf. Genial!

Nun nach einem Monat sind mir noch einige Sachen aufgefallen die man nicht in den ersten paar Stunden feststellt. Grundsätzlich werden im Browser fast alle Seiten korrekt (natürlich mit Flash) dargestellt. Jedoch funktioniert nicht ganz immer alles wie auf dem Windows PC. Beispielsweise wenn gewisse Elemente im Browser von einer Stelle zur anderen gezogen werden müssen geht es trotz Mauszeiger meist nicht. Und es gibt gewisse Editoren im Web wie z.B. der von WordPress bei dem dann die vom Android integrierte Copy & Paste Funktion (geht auch mit Ctrl+C & Ctrl+V!) nicht erkannt wird. Im grossen und ganzen ist aber auch der Browser ganz in Ordnung. Und falls mal etwas im Standartbrowser nicht funktionieren sollte gibt es ja noch den Opera, Firefox und co.

Als Fazit kann ich zum Transformer sagen, dass er eine echte Alternative zum iPad bietet, der über weit mehr Möglichkeiten verfügt. Die Laufzeit, der schnelle Prozessor, die Dockingstation, die beiden USB Anschlüsse und nicht zuletzt das neue Betriebssystem Android 3.1 zeichnen das ASUS Transformer Tablet zu einem staken Leader unter den Tablets aus. Das ganze für schlappe 540 Euro (inkl. Dockingstation). Definitiv eine Kaufempfehlung!

Update: Mittlerweile ist auch der Nachfolger, nämlich das Transformer Prime erschienen. Für Unboxing, Video-Reviews und mehr hier klicken!

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0 6 23710 12 Juli, 2011 Android, Asus, Featured, Reviews, Software, Tablets Juli 12, 2011

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Hi, ich bin Max und bin schon seit 2003 im Mobilfunk aktiv! Ich schreibe hier auf tblt.de über Smartphones, Tablets und alles was dazu gehört. Besucht doch auch mal meine Google+ Seite!

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  • Pippo

    Hi, guter Review. Mich würde noch interessieren, wie schwer das Tablet mit der Tastatur wird. Gruss Pippo

    • SIMIx92

      Meine Waage zeigt 1324g an…

      • Pippo

        Danke!

  • Jan Schanzenbaecher

    Auch ich finde es ein gutes Review, gut zusammngefasst, was mich noch interessieren würde, wie das genau funktioniert mit dem Mini-HDMI und einem externen fullhd bildschrim und welche qualität da zu sehen sei!

  • Achtung Trojaner

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    • Daniil Matzkuhn

      Danke für den Hinweis. Es gab ein Problem mit den Google Adsense Anzeigen, das jetzt behoben ist! :)

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