Video: Welche NFC-Tags für Android kaufen? (Teil 2)
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Video: Welche NFC-Tags für Android kaufen? (Teil 2)

NFC Tags sind weiter verbreitet als man denkt und auch Android-Smartphones mit NFC wie das Samsung Galaxy S3 oder das HTC One X werden immer populärer.

In diesem zweiten Teil erfahrt ihr, welche NFC Tags empfehlenswert sind, welche ihr meiden solltet und ob ihr schon welche habt!

 

Schreibgeschützte Tags hat jeder! Ihr auch?

Ob in Mensakarten, Firmenausweisen oder Skipässen, NFC ist weiter verbreitet als man denkt. Es gibt generell zwei Arten von NFC Tags: beschreibbare und schreibgeschützte. Letztere stecken vor allem in oben aufgezählten Karten, aber auch im neuen Personalausweis.

Die ID dieser Karten kann man zum Beispiel mit der App NFC reTag problemlos auslesen und speichern. Wird diese Karte vom Smartphone erkannt, so können bestimmte Aufgaben und Einstellungen ausgeführt werden, die ich im ersten Beitrag gezeigt habe.

Der Nachteil an diesen schreibgeschützten Tags ist der, dass die Aufgaben lokal auf dem Smartphone gespeichert werden. Ein anderes Smartphone würde also auf den Tag nicht reagieren und die programmierten Aufgaben nicht ausführen.

Video

Beschreibbare NFC Tags sind die wahren Tags

Wollt ihr also eure Tags so nutzen, dass sie nicht an ein Smartphone gebunden sind, braucht ihr beschreibbare Tags!

Die besten Erfahrungen habe ich mit 1KB großen Mifare NFC Tags gemacht. Diese sind preiswert ab etwa 3€ zu haben und haben einen ausreichend großen Speicherplatz, um zum Beispiel eine vCard unterzubringen. Wo ihr sie kauft, bleibt euch überlassen. Meine Tags wurden mir von NFC-Tag.de zur Verfügung gestellt und funktionieren einwandfrei. (An dieser Stelle nochmal danke)

Vorsicht mit Sony Smart Tags

Auch einige Handyhersteller versuchen sich derzeit daran, NFC-Tags zu vermarkten. Allerdings sind diese nicht immer ihren Preis wert. Die Sony Smart Tags haben zum Beispiel nur 64B Speicher, womit man diese kaum bis gar nicht beschreiben kann. Letztendlich funktionieren diese wie schreibgeschützte Tags. Ob sich die Samsung TecTiles ähnlich verhalten, kann ich nicht sagen.

Fazit

Halten wir fest: Alte schreibgeschützte Karten mit NFC kann man problemlos weiterbenutzen. Mindestens 1KB große Mifare NFC-Tags sind die beste Wahl und kosten ab ca. 2-3€.

Im nächsten Artikel zeige ich euch, wie man NFC Tags einfach und effektiv mit dem Android Smartphone programmiert!

Bildquelle: meintrendyhandy.de

0 6 1613 18 August, 2012 Tablets, Video, Zubehör August 18, 2012

Autoreninfo

Hi, ich bin Daniil und ich betreibe TBLT.de. Es ist meine Leidenschaft über Technik zu bloggen und mit euch darüber zu diskutieren! +

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2 Pingbacks/Trackbacks

  • Jens-lehmann

    He Daniil, beide Videos sind toll. Danke für die kurze Info zu dem Thema. Ich bin der Meinung, das wird noch richtig groß, sobald sich die Einsatzmöglichkeiten herumsprechen.

  • Pingback: Aufklärung und Kaufberatung zu NFC und NFC-Tags | Das Freizeichen

  • http://twitter.com/NFCTagShop NFC-Tag-Shop

    Hallo,

    interessantes Video :)

    Kurz zur Ergänzung: Die Samsung Tectiles besitzen 1K Chips, die wiederbeschreibbar sind.

    Dass man die 64 Byte Tags kaum zu verwenden kann, möchte ich aber wiedersprechen: Zum einen reicht der Platz für abgekürzte URLs oder Telefonnummern. Da die 64Byte Chips aber auch eine eindeutige ID haben, können diese auch für Apps verwendet werden, welche die ID nutzen um programmierte Aktionen auszuführen.

    Ein Beispiel dafür ist z.B. NFC Profil: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.blogspot.marioboehmer.nfcprofile&hl=de

    Es hängt also von der App ab, welche Tags am besten passen :)

    • http://tblt.de Daniil Matzkuhn

      Danke für dein Lob  und die Ergänzung zu den TecTiles. Die Information hatte ich im Netz gesucht und nicht gefunden.

      Mir ist schon klar, dass man auch die kleinen Tags nutzen kann, wie genau, zeige ich im dritten Artikel. Dort gehe ich auf die Programmierung beschreibbarer und nichtbeschreibbarer Tags ein. Ich werde diesen Artikel jedoch noch mal editieren, damit es klarer wird, danke für den Hinweis. :)

      Ich finde bloß, wenn man sich schon Tags zulegt, sollten diese auch einen entsprechend großen Speicherplatz beinhalten. ;)

  • Pingback: TBLT.de – TBLT.de bei Nerdig by Nature Videocast #4: Thema NFC

  • Jan

    Moin!

    dein Beitrag ist schon etwas älter und mittlerweile hat sich auch NFC weiterentwickelt. Deine Empfehlung sind die 1K Mifare Chips, welche – so denke ich – nicht mehr die beste Wahl sind. Vielmehr halte ich mittlerweile NTAG203 Chips für deutlich besser geeignet. Die sind zwar deutlich kleiner (nur 137 Byte nutzbar), doch halte ich selbst die Größe für absolut ausreichend (bin noch nicht an meine Grenzen gestoßen). Der Große Vorteil ist allerdings, dass die NTAG203-Chips eine deutlich bessere Kompatibilität haben! Die Mifare-Serie wird von einigen aktiven Transpondern nicht erkannt, NTAG203 dagegen eigentlich durchgängig (einige garantieren die NTAG203 Kompatibilität mit allen Handys, z.B. http://www.flashNFC.com ). Preislich hat sich auch einiges getan, Mifare 1K-Chips sind mittlerweile deutlich günstiger geworden und die NTAG203-Chips sind so oder so noch ein wenig günstiger…im Falle des oben genannten Shops gibt es die Chips schon ab weniger Cents…

    VG,
    Jan

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