Zwei Wochen mit dem Nexus 7
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Zwei Wochen mit dem Nexus 7

Als Early-Adopter bin ich seit dem 3. September Besitzer eines Nexus 7. Das 249,99€ günstige Gerät mit 16Gb Flashspeicher begleitet mich nun seit knapp 14 Tagen durch meinen Alltag. Wie sich das Nexus 7 da angestellt hat möchte ich euch im folgendem erzählen.

Der Vorgänger:

Vor dem Asus (Google) Nexus 7 besaß ich ein HTC Flyer mit 16Gb. Die beiden 7-Zöller waren gleich groß, aber trotzdem sehr verschieden. Das Display vom Nexus 7 löst zwar mit 1280*800 Pixeln auf (das Flyer nur mit 1024*600), ist aber deutlich dunkler als das Flyer. Dabei ist das Nexus 7 mit Sicherheit nicht schlechter als andere Tablets. Das Flyer ist nur um einiges heller. Dafür ist das Flyer etwas schwerer und dicker als das Nexus 7, besitzt dafür aber eine 5-Megapixelkamera und einen Micro-SD-Karten Slot. Beides fehlen dem Nexus 7. Allerdings habe ich dies nicht als störend empfunden, da ich Fotos entweder mit meiner richtigen Kamera (Nikon D3100) oder mit meinem Smartphone (Samsung Galaxy S Plus) mache. Auch Android 4.1 aka Jellybean macht unglaublich Spaß. Es läuft alles “Butter”-weich. Das HTC Flyer gehört mittlerweile meinen Eltern, denn das Nexus 7 hat es vollständig abgelöst. Selbst der Stift des Flyers konnte mich nicht davon überzeugen ihn zu behalten. Erschwerend kam für das HTC Flyer dazu, dass das Nexus 7 einen Tegra 3 Prozessor besitzt, welcher die Leistung des Flyers um Längen schlägt. Ich kann nämlich sämtliche Spiele ohne Ruckeln genießen. Damit wären wir auch schon beim nächsten Punkt:

Spiele:

Das Nexus 7 ist dank seiner handlichen Bauform und dem starkem Tegra 3 Prozessor eine super Spielekonsole. An dieser Disziplin ist das HTC Flyer leider gescheitert, da sein 1,5Ghz Singlecore Prozessor leider zu schwach für Top-Games wie GTA3 oder Asphalt 7 ist. Mit dem Nexus 7 sind diese Spiele kein Problem mehr. Selbst auf höherer Grafikstufe läuft alles superflüssig. Doch das Nexus 7 hat noch einige weitere Spiele von mir installiert bekommen. Aktuell spiele ich “Dead Trigger” und “Modern Combat 3 Fallen Nation”. Während “Dead Trigger” ohne Probleme auf dem Nexus 7 spielbar ist, macht “Modern Combat 3 Fallen Nation” deutlich mehr Probleme. Das Spiel ist meiner Meinung nach nicht für Tablets ausgelegt worden. Das merkt man beim Spielen deutlich. Am besten funktioniert die Steuerung allerdings mit der “Klassischen Steuerungsmethode”. GTA 3 ist aber mit Abstand das meistgespielte Spiel. Es macht auf dem Nexus 7 richtig fun, da es nicht zu klein, oder zu groß ist. Ich persönlich hoffe auf GTA IV für Android! Doch nebendem Spielen ist auch produktives Arbeiten möglicht. So zum Beispiel zum:

Veranstaltungen planen:

Ich bin in der DLRG Jugend meiner Stadt im Vorstand tätig und muss daher auch verschiedene Veranstaltungen planen und organisieren. Aktuell stand eine Übernachtungsparty an. Es musste vieles gemacht werden. Angefangen bei A wie Anmeldungen erstellen und verschicken bist Z wie Zeitplan erarbeiten. Normalerweise habe ich sämtliche Arbeiten mit meinem Subnotebook. Mittlerweile habe ich eine neue Armada an Geräten: Ein Notebook, ein Netbook und das Nexus 7. Ich wollte möglichst viel mit dem Nexus 7 machen. Also plante ich die Veranstaltung mit der App “Evernote”. “Everote” ist eine Notizen-App, für die es auch eine Windows- oder Mac- Anwendung gibt. Beziehungsweise ist “Evernote” eine Windows/Mac -Anwendung, für die es auch eine Android-App gibt. Mit dem Notebook habe ich ein passendes Notizbuch erstellt. Schnell auf Synchroniesieren geklickt, mein Tablet genommen und los ging es in den Stadtpark. Dort habe ich mich mit meiner Freundin getroffen, die wie ich ebenfalls im Vorstand tätig ist. Zusammen haben wir uns viele Gedanken gemacht und diese auf dem Nexus 7 niedergetippt. Dies kappte erstaunlich gut. Das Smartphone wurde als Unterwegs-Router missbraucht und brachte das Nexus 7 ohne Probleme ins Internet. Alle nötigen Aufgaben konnten mit dem Nexus 7 erledigt werden, sodass die Veranstaltung nach Aussage ihrer Teilnehmer der “Oberhammer” wurde. Mein Tablet benutze ich aber auch um:

In Kontakt zu bleiben:

Mein Nexus 7 ist neben meinem Smartphone, mein Hauptzugang zu sämtlichen Kommunikationskanälen. Klingt hochgestochen, ist aber in Wahrheit nur eine Zusammenfassung für sämtliche Social Networks und Instant Messenger. Dank dem großen Display des Nexus 7 liegt das Smartphone meist nur rum und spielt WLAN-Hotspot wenn ich unterwegs bin. Ich verwende die Messenger von Facebook und Google. Ich verwende die offizielle Google Plus-App und “Fast Facebook” für Facebook. Ansonsten verwende ich häufig Skype, welches mit der Frontkamera des Nexus 7 mit die Möglichkeit gibt, den anderen gegenüber zu sehen und selber gesehen zu werden. Doch das ist noch lange nicht alles. Ich schreibe sogar SMS über mein Tablet. Das geht mit der App MySmS wunderbar. Allerdings nur bei einer Internetverbindung. Leider bricht diese häufiger ab, da dass Nexus 7 die Internetverbindung meines Smartphones mitbenutzt. Gerade diese Funktion kostet eine Menge Strom. Da macht der Akku meines Smartphones leider nicht sehr lange mit. Somit kommen wir zum letzen Punkt:

Shopping:

Mit dem Nexus 7 shoppe ich. Zugegeben nur Online und mit den Apps von eBay und Amazon. Gerade bei Amazon habe ich eine Powestation gekauft. Damit soll der Akku meines Smartphones auch unterwegs geladen werden. Ihr könnt euch es schon vorstellen: Damit will ich das Problem mit dem Akku lösen. Ob das klappt oder nicht erfahrt ihr demnächst hiert.

Fazit:

Das Nexus 7 hat mich bisher super durch mein alltägliches Leben begleitet. Es stehen aber noch einige Herausforderungen die mein Nexus 7 zu bewältigen hat. Unteranderem als Navi und fürs Studium. Daher werde ich mit Sicherheit einen weiteren Artikel noch schreiben. Das Nexus 7 ist mir mehr Wert als die 250 Euro die ich dafür gezahlt habe, da dieses mich sehr gut begleitet hat. Die Leistung ist mehr als ausreichend und der Formfaktor ist super praktisch!

0 1 833 19 September, 2012 Asus September 19, 2012

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