Aakash 2 erscheint für indische Studenten, kostet 16 Euro!
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Aakash 2 erscheint für indische Studenten, kostet 16 Euro!

Mein Nexus 7 begleitet mich mittlerweile täglich durch den Uni-Alltag. Skripte sind fast alle im PDF-Format vorhanden. Statt mit einem fetten Ordner, komme ich nun mit einem 7 Zoll Tablet aus. Für das Studium ist ein Tablet also ganz gut geeignet. Nur leider gibt es bisher nur an wenigen Hochschulen die Möglichkeit kostengünstig an solche Geräte heranzukommen. In einem Land wie Indien ist das natürlich nochmal schwerer. Denkt man zumindest. Doch in Indien wird zumindest versucht jedem Studenten die Möglichkeit eines eigenen Tablets zu bieten.

Vor einiger Zeit hat die indische Regierung bekanntgegeben, dass man an einem Projekt arbeitet um langfristig jedem Studenten ein Tablet-PC zu ermöglichen. Dieses Projekt war eine Mischung aus sehr günstiger und schwacher Hardware auf Android Basis und einer Subvention der indischen Regierung. Heraus  kam das Aakash-Tablet. Eigentlich wollte ich gerade auf den Wikipedia-Artikel verweisen. Dieser ist allerdings alles andere als hilfreich, daher verlinke ich hier mal auf die Tagesschau. Leider ging beim ersten Aakash-Tablet sehr vieles schief. Angefangen von schlechter Hardware, bishin zu einem Display, welches an massiven Qualitätsproblemen litt. Doch jetzt soll das zweite Tablet alles richtig machen. Diesmal kostet das Tablet nur 16 Euro, bietet aber auf dem Papier dennoch eine weitaus höhere Leistung und könnte für die Anforderung der Studenten ausreichen. Wir haben hier einen kapazitiven 7 Zoll Touchscreen. Das Herzstück ist ein Cortex A8 Prozessor, der mit einem Gigaherz taktet. 512 Mb und Android 4.0 sollen diesmal ein flüssig(er)es Android-Erlebnis bieten. Der Speicherplatz wurde auf 4 Gigabyte angehoben. Laut einem Test von VentureBeat soll das Tablet im Gesammten angenehm bedienbar sein.

Wer nun ein Aakash2-Tablet kaufen will und kein Student in Indien ist, muss knappe 64 Euro für dieses Gerät berappen. Ein Preiskategorie, die gerade im asiatischem Raum (man schaue sich nur mal die ganzen Shenzen-Tablets an) hart umkämpft ist. Allerdings war das auch nicht Ziel der ganzen Geschichte.

Ich finde den Schritt der indischen Regierung sehr mutig und vorrausschauend. Leider gibt es in kaum einem anderen Land solche flächendeckende Programme. Dabei weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ein Tablet im Studium eine richtige Erleichterung sein kann.

Bildquelle: VentureBeat

0 0 423 12 November, 2012 Tablets November 12, 2012

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