Ubuntu für’s Tablet ist da und kann überzeugen!
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Ubuntu für’s Tablet ist da und kann überzeugen!

Ubuntu for TabletErst kürzlich angekündigt, gestern Abend enthüllt. Ubuntu für Tablets ist da und der erste Eindruck ist sehr positiv.

Das neue OS wird mit echtem Mulitasking, neuen Sicherheitsstandards und einem neuartigen Bedienerlebnis beworben. Hardware-Buttons wird man bei zukünftigen Geräten vermissen, denn Ubuntu ist voll auf die Gesten-Eingabe ausgerichtet. “Alles ist mit nur einem Wisch erreichbar” – das beschreibt die neue Bedienphilosophie wohl am treffensten. Per Fingerbewegung lassen sich so zum Beispiel das Menü, aktuelle Apps, der Homescreen oder favorisierte Apps öffnen und anzeigen. Im Folgenden wollen wir Euch eine kurze Übersicht über das neue Tablet-OS bieten:

UnbenanntVor allem auf ein zeitgemäßes, schlichtes Design, das dennoch alle wichtigen Punkte des Betriebssystem schnell und intuitiv erreichen lässt, scheint man bei der Entwicklung großen Wert gelegt zu haben. Das Ergebnis wirkt stimmig und konnte bereits anhand des schon veröffentlichten “Ubuntu for Phones” von engadget.com angetestet werden. Die Aufbereitung und Darstellung medialer Inhalte, Fotos und Videos ist durchaus eindrucksvoll gestaltet. Der Homescreen kann individuell eingerichtet werden und zeigt von Hause aus genau das an, was den entsprechenden Nutzer interessiert.

tablet-home-portrait

Dokumente, Bilder und Filme können einfach bearbeitet und anschließend dank vielfacher unterstützter Übertragungstechniken mit Freunden geteilt werden. Auch eine breite Vielfalt an Apps wird beworben, Ubuntu soll sowohl native Apps, als auch webbasierte Anwendungen darstellen können. Zudem besteht die Möglichkeit externes Zubehör, wie eine Maus oder eine Tastatur anzuschließen, die das Gerät in einen vollwertigen Linux-Laptop verwandeln.

Zuletzt wirbt man bei Canonical um potentielle Hard- und Softwarepartner. Die Möglichkeiten die sich durch Ubuntu auftun, scheinen sehr vielfältig zu sein, die Systemanforderungen für Hardware gliedern sich in zwei unterschieldiche Produktgruppen: Einstiegs- und Low-Budget-Geräte sowie Highend-Tablets.

Ubuntu 3

Der erste Eindruck kann sich sehen lassen, Ubuntu weiß mit einem ausgeklügelten Bedienkonzept und schicken Designelementen zu überzeugen. Die nicht allzu schwach ausgelegten Hardware-Anforderungen deuten auch ein flüssiges Erlebnis in der Praxis hin. Wer noch mehr über das Ubuntu OS für Tablets erfahren möchte, muss sich nicht mehr lange gedulden, denn wir werden exklusiv für Euch vom MWC über das neue Tablet-OS berichten.

Was meint Ihr, hat Ubuntu das Zeug zu einer ernsthaften und dauerhaften Konkurrenz für Android, iOS und Windows zu werden? Überzeugt Euch selbst:

0 1 507 20 Februar, 2013 Software, Tablets Februar 20, 2013

Autoreninfo

Hallo, ich bin Christian, ich schreibe leidenschaftlich gerne über Tablets, Smartphones und alles was mit der mobilen Welt zu tun hat, in der wir heute leben. Nebenbei spiele ich Fußball und studiere Wirtschaftswissenschaften.

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  • Max

    Sehr schöner Artikel mit vielen Infos, Danke!! Ich finde gut, dass nun auch mal ein neues Tablet Betriebssystem kommt, das sorgt für Abwechslung – wenn es denn wirklich auch verbaut wird, und da bin ich skeptisch. Ein Tablet mit Android zu bestücken ist für die Hersteller sicher mit mehr Erfolg verbunden als es mit Ubuntu auszuliefern, zumal Android ja ebenfalls keine Lizenzgebühren kostet soweit ich weis. Auch ein Nachteil von dem Ubuntu OS: scheinbar müssen wieder neue Apps programmiert werden – oder können die von Android darauf laufen?

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