Sony A6000 Erfahrungsbericht: Kritik & Videoqualität (Teil 3)
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Sony A6000 Erfahrungsbericht: Kritik & Videoqualität (Teil 3)

Im ersten Teil ging auf die Entscheidung ein, im zweiten auf die Fotoqualität. In diesem dritten und letzten Teil gibt es ordentlich Kritik, aber auch auf den Video-Teil werde ich zu sprechen kommen.

Kritik

Fangen wir mit der Kritik an. Es gibt die Möglichkeit Apps auf der Sony A6000 zu installieren. Dafür wählt man sich ins WLAN ein und geht in eine Art App Store auf der A6000. Die Eingabe des WLAN-Passworts als auch der Anmeldedaten für den PlayMemories Camera App Store ist aber mehr als umständlich. Mit dem Rädchen muss man sich durch das komplette Alphabet schlagen und wehe man hat das Passwort falsch eingegeben; dann darf man nochmals von vorne anfangen. Unschön.

An sich sind die Apps aber nützlich und können die Kamera um sinnvolle Funktionen erweitern, so zum Beispiel die Smart Fernbedienung. Mit der ist es möglich das Smartphone als Sucher für die Kamera zu benutzen. Also Kamera aufs Stativ, Smartphone App starten und Fotos über das Smartphone schießen. Man kann dabei viele Einstellungen wie Blende, Fokus und Belichtungskorrektur im Smartphone ändern und sieht das Ergebnis natürlich gleich auf dem Bildschirm.

Was nicht geht? Man kann keine Videos per Smartphone auslösen, sondern muss jedes mal zur Kamera laufen. Unverständlich, warum keine der neueren Sony Alpha Kameras diese Funktion nicht unterstützt, wo schon das kleine Sony QX10 genau das mit der gleichen Smartphone App macht. Vor allem für Youtuber wie mich, die ab und zu vor der Kamera stehen sehr schade.

Video

Apropos Youtube, mit der Sony A6000 kann man sehr gute Videos machen. Das liegt zum einen an dem großen Sensor, zum anderen an den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten. Es gibt insgesamt vier Video Modi, wobei man über die Video-Taste auch in den normalen Foto-Modi sofort Videos drehen kann. Videos können vor allem in 720p und FullHD aufgenommen werden, dabei unterstützt FullHD 25fps und 50fps, sodass man auch flüssige Slow Motion Aufnahmen machen kann. Für qualitätsbewußte Filmer gibt es eine 25MBit/s Einstellung bei 1080p, den Unterschied zu 16MBit/s erkennt man auf den ersten Blick kaum. Das Bild kann man durch Anpassung der Schärfe, Sättigung und Kontrast gezielt so einstellen wie man es haben möchte, dazu gibt es Filter wie Sepia und Schwarz-Weiß. Die Auswahl ist also wirklich sehr groß.

(Mit der A6000 gedreht, Ton extern)

Der Ton des internen Mikrofons ist in Ordnung, klingt aber etwas dünn. Ein externes Mikrofon mit 3,5mm Klinkenanschluss kann man generell nicht anschließen – meiner Meinung nach die größte Schwäche der Sony A6000. Es gibt leider auch keine Adapter für den Multi Interface Anschluss neben dem Blitz, sondern nur Aufsteckmikrofone, die zwar besser sind als das interne, allerdings auch nicht das gelbe vom Ei darstellen. Was mache ich also stattdessen? Wie bereits bei der Sony NEX 5 benutze ich ein Ansteckmikrofon, das an einem Zoom H1 Aufnahmegerät hängt. Beim Schnitt füge ich einfach die gute Tonspur anstelle der Kamera-Tonspur ein; ganz optimal ist das natürlich trotzdem nicht.

Fazit

Ich liebe die Sony A6000! Sie ist kompakt, leicht, ich habe eine große Auswahl an (u.a. alten) Objektiven und die Bild- sowie Videoqualität haben mich überzeugt. Der Sucher ist super, der Autofokus auch. Das sehr gute Gesamtbild trübt für mich die Fernbedienungsapp, mit der ich keine Videos auslösen kann und der fehlende 3,5mm Mikrofoneingang; ersteres wird hoffentlich noch per Update behoben, letzteres vielleicht mit Zubehör. Wollen wir es hoffen, denn die Sony A6000 ist sonst perfekt.

1 15 322620 21 August, 2014 Zubehör August 21, 2014

Autoreninfo

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