Wir von www.tblt.de haben einen Wochenrückblick der Kalenderwoche 2 für euch zusammengestellt. Da leider während der Dreharbeiten unsere Kamera sich verabschiedet hat sahen wir uns gezwungen auf eine andere zu wechseln, die leider nicht sonderlich gut funktioniert hat. Bitte um Entschuldigung.
Unsere Themen waren:
* Fliegende Eier in China dank Apple
* Welche Geräte Android 4.0 bekommen
* Google will uns erklären wie Entwickler ihre Apps für Android 4 gestalten sollen
* Ein kleines Jubiläum gibt es auch schon beim CyanogenMod
* Aufholjagd von iOS aus den Platzhirschen Android
Wie der eine oder andere vielleicht mitbekommen hat, sind einige meiner Artikel mit einem via Link zu netbooknews.de verlinkt. Das liegt daran, dass diese Seite immer sehr aktuell ist und interessante Berichte direkt aus Taipei von einem der besten deutschen Techblogger, Sascha Pallenberg, bietet. Diesmal hat er ein mehrteiliges Interview mit Shanzai.com geführt, die berühmt für ihre News und Reviews von verschiedenen Tablets und Gadgets sind, die nur auf chinesischen Computermärkten zu finden sind.
Ich möchte euch die englischen Interviews nicht länger vorenthalten, es wird jedoch noch ein weiterer Teil folgen.
Erinnert ihr euch noch an das Kinstone X10, das für nur 150€ 1080p Videos abspielen konnte? Nun ja, Marktkauf scheint das China-Pad nach Deutschland geholt zu haben, denn die Daten sowie das Design scheinen (fast) allesamt dem Kinstone zu entsprechen.
Das 7-Zoll Tablet hat einen günstigen 720 MHz Prozessor von Telechips und nur 256MB RAM unter dem Rock, soll aber dennoch die oben genannten 1080p Videos abspielen können und über den eingebauten HDMI-Anschluss ausgeben können. Des weiteren hat das Smartbook 2GB Flashspeicher, die sich mit einer microSD Karte um weitere 32GB erweitern lassen. Alternativ kann man an die 2 Mini-USB Ports auch externe Festplatten anschließen und so den Speicher erweitern. Der Touchscreen löst mit 800 x 480 Pixeln auf und scheint resistiver Art zu sein, die hochwertigeren kapazitiven kann man bei dem Preis wohl nicht erwarten.
Was verwundert, ist das Betriebssystem. Wo auf dem Kinstone X10 noch Windows CE lief, soll nun Android 2.1 vorinstalliert sein. Erfreulich wäre es allemal, jedoch zeigen die Bilder sowohl im Online Shop sowie im Prospekt von Marktkauf klar die alte Windows CE Oberfläche. Auch scheint der Akku nicht wirklich alltagstauglich zu sein; Mit 1400mAh ist er in etwa so groß wie der eines Smartphones.
Für die häusliche Couch ist das Tablet als günstiges Surfbrett oder als teurer Videoplayer sicher interessant, aber auch nur, wenn Android tatsächlich als Betriebssystem eingesetzt wird. Im Vergleich zu dem Preis von etwa 150€ bei Pandawill und den zusätzlich anfallenden Steuern und Gebühren, ist es jedoch ein Schnäppchen. Das “Smartbook Surfer” gibt es ab heute bei Marktkauf für 179€ zu kaufen, anscheinend ist es jedoch schon ausverkauft oder noch nicht verfügbar.
Es gab in letzter Zeit so einige Projekte, um in armen Ländern Computer an Kinder zu verteilen, um so das Bildungsniveau deutlich anzuheben, z.B. das OLPC Projekt. Der indische Human Resource Development Minister Kapil Sibal gab nun bekannt, dass sich indische Spezialisten zusammengesetzt haben und ein Tablet für den indischen Markt entworfen haben. Das Tablet soll 2GB RAM erhalten, auf Linux laufen und mit WiFi auf das Internet zugreifen können. Außerdem kann es auch PDFs lesen und die üblichen Internetfunktionalitäten besitzen.
Das beste an dem Tablet ist der Preis – unglaubliche 35$ pro Tablet. Die Produktion ist natürlich von der indischen Regierung subventioniert, sonst wäre so ein Preis natürlich kaum möglich. Studenten sollen eine weitere Subvention bekommen, sodass das Tablet für sie nur 20$ kostet – soviel wie eine Schutzfolie für’s iPad. Langfristiges Ziel ist sogar ein Preis von 10$ pro Gerät, um möglichst viele Menschen damit versorgen zu können.
Es gibt ja mittlerweile viele chinesische Tablets, die das iPad imitieren, jedoch sind sie meistens nur dürftig ausgestattet und haben eher veraltete Betriebssysteme. Das Zenithink ZT-180 Tablet ist da anders und punktet gleich mehrfach in der Austattung, aber auch beim Preis. Shanzai.com hat die iPad Kopie ausgepackt und ist durchaus positiv überrascht.
Das 10,2″ Tablet hat eine schnelle 1GHz ARM Cortex A8 CPU sowie 256MB RAM, womit es hardwareseitig sehr nah an das iPad rankommt. 2GB Flashspeicher sowie ein microSD Kartenslot sorgen für ausreichend Speicherplatz, den das Zenithink auch braucht, denn das Tablet kann problemlos speicherhungrige 1080pFilme abspielen und das auch im DivX Format. Desweiteren ist WiFi, ein USB 2.0 Anschluss sowie ein weiterer Mini-USB Anschluss für einen mitgelieferten Ethernet-Adapter eingebaut. Android 2.1 rundet das gute Gesamtbild ab und macht es damit zu einem sehr interessanten iPad-Imitat.
Amtek will auf der Computex in Taipeh, der größten IT-Messe in Asien, gleich eine ganze Modellpalette von 10 und 12-Zoll Tablets vorstellen. Die Plattformen reichen dabei von Nvidia Tegra, über Freescale, Intel Atom bis hin zu Core2Duo Prozessoren der CULV Plattform. Dementsprechend vielfältig fallen die Betriebssysteme der Tablets aus, mit dabei sind Windows CE 6.0, Windows 7, Android 2.0 und eine unbekannte Linux-Distribution.
Ob und wann diese Tablets auf dem europäischen oder sogar deutschen Markt kommen, ist bis jetzt noch nicht bekannt. Hoffen wir auf mehr Informationen von der Computex. Denn Amtek hat zumindest begriffen, dass Tablets ganz klar auf dem Vormarsch sind.
Ein Tablet für 150€ mit einem 7-Zoll Display hört sich schon interessant an. Schaut man sich aber das Datenblatt des Kinstone genauer an, so stechen weitere Austattungsmerkmale ins Auge. Das 7 Zoll Display verfügt über eine Auflösung von 800 x 480 Pixel. Die Hardware kann sich aber auch mit einem 720mHz Telechips 8901 ARM 11 Prozessor und 256MB RAM sehen lassen, denn Videos werden ruckelfrei wiedergegeben. Schade nur, dass der Touchscreen resistiv (druckempfindlich) ist und Eingaben dadurch leicht anstrengend sein können. Auch das Betriebssystem mit Windows CE 6.0 ist nicht gerade die erste Wahl, denn wie in dem Video weiter unten zu sehen ist, kommen immer noch hässliche Win-95 Pop-Ups hoch.